Freitag, 05.05.2006
The Return of Padre II
Dienstag, 27.09.2005
Who the Fuck is Padre?
Mea Culpa, verehrte Lesergemeinde. Ich war beruflich innerhalb der östlichen EU-Grenzen unterwegs und habe Euch nicht bescheid gesagt. Das Resultat war eine Mailbox prall gefüllt mit sorgenvollen Rufen von bitteren Tränen weinenden Frauen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Aber auch Männer haben heimlich die ein oder andere Träne geweint - kumpelhaft, versteht sich.
Mein brachliegender Blog muss nun erst einmal wieder hergerichtet, das ein oder andere Unkraut gezupft und schließlich mit neuem Leben gefüllt werden. An dieser Stelle muss ich leider auch sagen, dass ich offiziell meiner täglichen Fratzenshow ein Ende setze: Ich bekomme es momentan einfach nicht mehr zeitlich gebacken. Dafür dürft Ihr Euch aber ein "Last-Daily-Fratzenshow-Picture" wünschen - go for it!
Donnerstag, 15.09.2005
Mami, wer ist der Mann da im Spiegel?
Alles klar, wir werden alle mal sterben. Trotz stinketeurer Anti-Aging-Produkte und trotz prall gefülltem Altersvorsorgekonto bei der Postbank, wie es der Kaiser derzeit in der Werbepause aus dem Fernseher heraus empfiehlt. Doch möchte ich wirklich so aussehen, bevor ich ins Gras beiße?
Ich wollte doch eigentlich ab 40 mit dicken Klunkern am Handgelenk und dicken Klöten in der Hose an irgendeinem Trend-Beach dieser Erde liegen, meine Yacht beim Wellenschaukeln beobachten und einfach alles, was schön billig aber verdammt teuer ist, um mich herum versammeln.
Zwar zeigt uns mein Kumpel Hef eigentlich, dass das auch mit Runzelfresse möglich ist, aber ich dachte da doch eher an was geschmeidigeres. Weniger Abrissbirne, mehr ergraute Charm-Eminenz im Stil von Connery & Co.
Stattdessen werde ich wohl ziemlich verdammt abscheulich alt aussehen - und das meine ich zur Abwechslung mal wörtlich. Zumindest, wenn es nach dem Willen der Telekom geht, denn die spielt in England gerade auf dieser Seite Kristallkugel (gesehen bei Sir Dregan).

Dienstag, 13.09.2005
Die Deutschland-Premiere: Padre geht am Stöckchen!
Zugegeben, ich musste darum betteln. Während andere gar nicht genug übergangen werden können beim Stöckchenwerfen, habe ich mich erniedrigt und so lange herumgesabbert, bis sich kleinesf dazu bereit erklärte, mir nachträglich einen ganzen Ast an den Kopf zu werfen.
Ungeachtet dieser Tatsache bin ich natürlich stolz wie Oskar (woher kommt dieser Ausspruch eigentlich?) und werde sogleich ganz gewissenhaft an die Beantwortung der Fragen gehen. Ich bin mir sicher, es wird ein ganz toller Spaß für alle meine Leserinnen und Leser. Ganz sicher, bin ich mir da.
1- Eine Sache die du heute tust, von der du mit 16 nie gedacht hättest dass du sie jemals tun würdest:
Arbeiten und Spaß dabei haben.
2- Das letzte, was du gekauft hast, ohne dass es irgendeinen Sinn gehabt hätte:
Eine alte Reiseschreibmaschine aus den 20er Jahren, die nicht mehr funktioniert.
3- Einen Spitznamen von dir, den heute niemand mehr verwendet/ kennt:
Plum (engl. für Pflaume).
4- Ein großes Ziel in deinem Leben, das du noch erreichen willst:
Kind zeugen, Baum pflanzen, Firma in die TOP-100 bringen.
5- Den größten Unsinn, den du als Kind gebaut hast.
Packung Kondome im Schlecker klauen, erwischt werden, mit Mama auf Polizeiwache gehen müssen.
6- Ein aus heutiger Sicht vielleicht peinliches Poster das du in deinem Zimmer hängen hattest:
Ist mir nichts peinlich, war erst Queen, dann Iron Maiden. Stay hard!
7 Dein größter ?Medienauftritt? (Fernsehen, Zeitung, Radio etc.):
Statistenrolle bei TV-Spielfilm "Natalie - Endstation Babystrich".
8- Vereine in denen du als Kind Mitglied warst:
Leichtathletikverein (4 Monate), Schwimmclub (7 Jahre).
9- Dein aktueller Lieblingswitz:
Ein kleiner Junge sitzt im Sandkasten und knetet ein Stück Hundescheisse. Dies fiel einem Postbeamten auf, der darauf bestürzt fragt: "Was machst du den da"! Der Junge sieht in seine Hundescheisse und antwortet "Kleine Briefträger"! Der Beamte wird richtig sauer und weiss nichts besseres als zum nächsten Polizisten zu gehen und im dies zu erzählen! Als daraufhin der Polizist den Jungen fragt was er den da mache, antwortet er ihm "kleine Briefträger"! Der Polizist erwidert lässig "Gut, dass du nicht kleine Polizisten gesagt hast, sonst hätte ich dich gleich mitgenommen"! Da sagt der Junge mit einem Grinsen im Gesicht "Soviel Scheisse hab' ich nicht."
10- Woher du die Person, von der du dieses Stöckchen bekommen hast, kennst:
Vietnam.
So, und nun werfe ich mein Stöckchen total befriedigt an die Damen tess und murkel weiter.
Montag, 12.09.2005
Weder Tütensuppe, noch im Boden versunken
Nein, der Herr Padre ist nicht tot. Er wurde auch nicht von Ausserirdischen entführt und zu intergalaktischen Sexorgien gezwungen (obwohl er sich zu diesem Zweck eigens einen kleinen Kornkreis in seinem verwahrlosten Blumenkübel auf dem Balkon angelegt hatte). Nein, werte Leserinnen und Leser - Herr Padre hat sich einfach so, rotzfrech wie er nun mal ist, ganz spontan eine Woche Urlaub genommen und die letzten Sonnenstrahlen zur Pigmentumwandlung auf seiner Haut eingefangen. Und wen es interessiert: Nix Strand, keine Wildwasser-Kanu-Camping-Himalaya-Aktion, sondern Couching, Extrem-Filmschauing und abends Weggehing standen auf dem Programm. Und das Internet wurde nur für
Jetzt ist er wieder hier, der incredible Blogstyler, der seine Leserinnen und Leser immer wieder mit täuschend echten Geschichten aus dem wahren Leben an den Monitor fesselt und immer wieder aufs Neue das großartige Spagat zwischen abgrundtiefer Faulheit und Selbstdarstellungsgier bewältigt. Scharfsinnig wie eine Tütensuppe, zynisch wie Karl Moik, treffend wie Old Shatterhands Büchse und regelmäßig wie Kopfweh am Sonntag-Morgen.
Als Beweis für meine nach wie vor bestehende Existenz habe ich ein Foto von meinem Finger erstellt, wie er gerade diesen Text eintippt.

Donnerstag, 01.09.2005
Braten im Ofen
Nein, ich bin nicht schwanger. Geht hier gar nicht um Nachwuchs. Geht um eine viel elementarere Frage: Was esse ich zum Mittag? Ich habe da folgende Optionen, die ich unter den Kriterien Hungerstufe, Faulheitsgrad, Appetitverhalten betrachten muss: 2 Schwenksteaks (Kühlschrank, fertig mariniert, Elektrogrill ca. 10min - danach Grill dreckig ohne Ende), halbe Tüte Pommes (Tiefkühlschrank, friteusenfertig, ca. 5min - Essen sogar ohne Einsatz von Besteck möglich und nix aufräumen), Feta-Tomaten-Peperoni-Kram (Kühlschrank, ca. 1 min), Tafelschokolade meiner Allerliebsten (Nachttisch, 20 sek., verdammt viel Ärger kriegen), Lachs-Sahne-Gratin (Tiefkühlschrank, Kühlschrank, Vorratsschrank, ca. 35min im Ofen, relativ wenig Aufräumaufwand), Überbackenen Gemüseauflauf mit Chevapchichi und Sauce-Hollandaise (Tiefkühlschrank, Kühlschrank, Vorratsschrank, ca. 40min und ziemlich aufwändig, weil vorher erstmal Chevapchichi anbraten , kleinschnippeln mit Gemüse und Soße vermengen, Käse drüber usw.), Döner (500m Laufweg), McDo (800m Laufweg), Subway (800m Laufweg), Bratwurst, Pommes und dummes Geschwätz von Pommesbude (5 min mit Auto), riesiges Asia-Buffet mit all-you-can-eat für 7 euros (10 min mit Auto), Tesaloniki-Platte beim Griechen (7 min mit Auto), Sushi-All-You-Can-Eat (30min mit Auto), gar nix essen und sitzenbleiben (ca. 0 sek., wenig sättigung).
Ich habe Probleme, die könnt Ihr Euch gar nicht ausmalen.
Montag, 29.08.2005
Wenn die Sonne scheint ...
... dann nicht in Deutschland und nicht in diesem Sommer. Dachte ich bis jetzt. Oder man muss ganz heftig auf Koks sein und das Schlafzimmerfenster genau vor der Straßenlaterne haben. Oder man muss mit Glückshormonen prall gefüllt sein wie dem
Rocco Siffredi seine Unterhose mit Männlichkeit (bitte entschuldigt das schlechte Deutsch, musste hier mal mit Dativ-Genitiv rumspielen, weil ich sonst den Link auf "Rocco Siffredis Unterhose" hätte legen müssen, was allerdings dann einen fehlerhaften Kausalzusammenhang ergeben hätte, sobald man auf den Link klickt. Denn man würde doch dann eine Seite zu Rocco Siffredis Unterhose erwarten, der Link führt aber nur zu einer Seite über Rocco Siffredi. Wo war ich stehen geblieben?).
Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass die Sonne nicht mehr so richtig Bock auf uns hat, vielleicht weil wir böse waren oder jemand seinen Teller nicht richtig aufgegessen hat. Es gab übrigens Zeiten, in denen ich meinen Teller IMMER ganz aufgegessen habe und ich war schrecklich fett zu dieser Zeit. Zwar waren dies die wohl heißesten Sommer seit Jahren, aber was nützten sie mir als fettes, weißes Toastbrot? Dann doch lieber nicht den Teller aufessen und dafür keine Sonne. Kommt man wenigstens die Treppe hoch ohne zweimal Asthmaspray inhalieren und macht im Regen eine gute Figur. Ich bin ohnehin eher der Schlechtwettertyp, mit mir machts auch im Dunkeln Spaß - obwohl nein, ich mag Sonne und sowas. Zumindest wenn ich Sonne mit Cocktails und locker flockig verbinde. Ich schweife ab.
Jedenfalls scheint seit gestern die Sonne bei mir. Ich nehme an, dass sie nur bei mir scheint, denn ich bin ein Lieblingskind von Gott, dem Herrn im Himmel. Ja, unser allmächtiger Vater muss mich wirklich lieb haben, denn vor 2 Wochen, als ich für einen kleinen Wochenendtripp zu meinem liebstem Wochenendtripp-Ziel Reims (richtig, bei den blöden Franzosen, aber dafür die Hauptstadt der Champagne und Zuhause meines Lieblings-Champagners Veuve Clicquot, wenn er nicht gerade bei mir im Kühlschrank ist) Zeit gehabt hätte, da hat es geregnet. Nun habe ich wieder eine Hochphase Arbeit vor mir und werde daher die Sonne in meinem Büro genießen können. Danke, Leben!
Aber das macht mir alles wirklich gar nichts aus, denn mir geht es gut. Ich brauche keine Sonne, um einen Stich zu bekommen. Ich meine einen Sonnenstich. Prost (gehe jetzt raus in die Welt, einen trinken).
Donnerstag, 25.08.2005
SPD-Münti heimtückisch terrorgeanschlagt!

Auch, wenn viele unbedeutende Zeitungen und Onlinemagazine schreiben, dass unser Franzl aus Kreislaufgründen während eines Wahlkampfs im schönen Saarland vor 600 Menschen hinter dem Pult zusammengeklappt war:
Aus gut unterrichteten
Ich habe mir die Mühe gemacht, das derzeit in den Medien veröffentlichte Bildmaterial mittels eines speziellen, von mir entwickelten Verfahrens zu untersuchen. Dabei konnte ich durch eine komplizierte Tonwerttrennung unter Zuhilfenahme mehrerer Gradiationskurven die schreckliche Sensation sichtbar machen: Das in den Medien verbreitete Bildmaterial wurde manipuliert!!
Ich bin normalerweise kein Freund von Verschwörungstheorien, doch seht selbst, wer bei der besagten Wahlkampfveranstaltung wirklich hinter Münti stand:

Ich bin jedenfalls platt.
(Übrigens super Vorlage für ein Wortspiel)
Donnerstag, 18.08.2005
Alltagsapathie
Ich habe vorhin eine fiese Auseinandersetzung mit der Geschäftsführung gehabt. Sie beklagte per Rund-E-Mail auf sehr emotionale Weise ein scheinbares Informationsdefizit. Scheinbar deswegen, weil sich ihr Stein des Anstoßes im Prinzip schnell aufgeklärt hätte, wenn sie eine vorige E-Mail genauer durchgelesen hätte. Als ich ihr daraufhin mit der mir möglichen Sachlichkeit antwortete und sie darauf hinwies, über ihre Reaktion gelinde gesagt überrascht zu sein, konterte sie mit kleinen Spitzen und ignorierte die stichhaltigen Argumente, kanzelte meine E-Mail mit einer fast süffisant formulierten Pauschalierung betreffend meines angeblich damit aufgezeigten Abwehrverhaltens ab. Bei soviel Unfähigkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren fehlen mir die Worte. Wenn jemand einfach so eine verbale Ohrfeige austeilt und sich dann der Diskussion mit einer weiteren Ohrfeige entzieht - da schreit jede Faser in mir nach der Herstellung von Faustrecht.
Ich bin jetzt zwei Stunden lang auf 180 gewesen und fühle mich sogar körperlich schlecht, als ob mich ein Lastwagen horizontal überholt hätte. Ich frage mich, wieso ich noch niemals eine derartige Diskussion mit einem Mann geführt habe und ob ich mir ein Vorurteil gegen weibliche Führungskräfte leisten kann. Eigentlich müsste ich jetzt das Jacket von der Stuhllehne ziehen und in meine Stamm-Bar gehen, um mich hoffnungslos zu betrinken. Aber das wäre irgendwie albern. Mal sehen, vielleicht mixe ich mir gleich einen kleinen Wohlfühl-Mojito. Ich hasse Zicken.
Mittwoch, 17.08.2005
Das Unglaubliche ist geschehen
Heute ist es passiert, einfach so. Ich habe das ungelogen schon seit Jahren probiert und niemals, wirklich niemals hat es geklappt.
Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass es noch niemand auf der ganzen weiten Welt jemals geschafft hat. Vielleicht bin ich sogar der einzige Mensch, der es jemals versucht hat und überhaupt auf diese Idee gekommen ist. Zugegeben - es ist schon ein wenig verrückt und ohne besondere Vorbereitung sollte man es einfach nicht machen, zuviel steht dabei auf dem Spiel:
Ich habe heute meine Digitalkamera so schnell um die eigene Achse gedreht, das sie ein Bild von sich selbst gemacht hat!
Waaaaahnsinn, denkt ihr jetzt! Das geht doch gar nicht, denkt ihr jetzt! Hier ist der Beweis:

Donnerstag, 11.08.2005
Ich war auf der Insel - mit Scarlett Johansson!

Zehn Minuten vor halb 9 erlag ich gestern abend dem Lockruf des Lichtspieltheaters. Das waren genau zehn Minuten Zeit für Klamottenwechsel, Zahnputz, Geld einstecken, Zigarettenpäckchen unter Zeitschriftenstapeln suchen, zwei Telefonate und etwa 10 Minuten Fußweg zum nächsten Kino. Ich hasse es eigentlich, zu spät zu kommen und sich im Dunkeln seinen Weg über Beine, Getränkebecher und heruntergelassene Hosen suchen zu müssen, weil man zu allem Überfluss einen Platz in der Reihenmitte abbekommen hat.
Jedenfalls: "Die Insel" sollte es an diesem Abend sein, dem Regisseur Michael Bay nach zu Urteilen angenehmes Hollywood-Haudrauf mit viel Kurzweil und wenig Nachdenk. Weiterer Grund: Ewan McGregor (Trainspotting, StarWars) und Scarlett Johansson (Lost in Translation).
Scarlett Johansson hat es nun endgültig geschafft, von mir bewundert zu werden.
Mittwoch, 10.08.2005
Tägliche Fratzenshow
MC Winkel hatte zum großen Contest aufgerufen: Projekt Fratzenshow! Bedeutet im Klartext: Jeden Morgen die eigene Visage fotografieren, obwohl man eigentlich vom kurzen Blick in den Spiegel schon für den ganzen Tag bedient gewesen wäre. Aber was mach ich nicht alles für die Wissenschaft.
Je nachdem, wie lange ich das durchhalte, werden wir alle gemeinsam meinen schleichenden Haarausfall im Zeitraffer miterleben und durchfeierte Nächte am bleichen Toastgesicht erkennen. Vielleicht war die Teilnahme an der Fratzenshow mein bislang größter Fehler: Es könnte durchaus sein, dass ich nun berühmt werde. Vielen Dank auch an meine Erzeuger für das Gesicht des Jahrhunderts.
Mein nächster Beitrag
Ihr habt alle lange auf meinen nächsten Beitrag gewartet.
Ich hatte ihn in meinem letzten Beitrag angekündigt.
Nun - hier ist er!
Montag, 08.08.2005
Schlechte Laune - oder: Padre ist motivationsabhängig.
Ich bin motivationsabhängig. Habe da so meine Phasen - mal stärker, mal schwächer. Heute ist es wieder ganz besonders schlimm und gepaart mit schlechter Laune, die mir latent den Tag zu versauen beginnt. Im Büro läuft es nicht so, wie ich es mir heute wünsche (Füße hochlegen, andere meine Arbeit machen lassen, etc.) und ich kann mich ganz schlecht motivieren. Obwohl - die letzte Woche war sehr erfolgreich. Neue Kunden akquiriert, nervende Dauerprojekte abgeschlossen, mich und die anderen Mitstreiter mit Zahlen glücklich gemacht. Diese Woche könnte es gerade so weiter gehen, die Zeichen stehen auf "positiv".
Habe heute morgen beim Weckerklingeln schon überlegt, ob irgendwo was kratzt oder zwickt, damit ich nicht aufstehen muss. Aber ich werde einfach nicht krank. Einmal im Jahr eine fette Grippe mit Fieber und allem Drum und Dran - das wars. Ist wahrscheinlich mein komplettes Antiviren-Update für's ganze Restjahr. Außerdem bin ich zu pflichtbewusst und zu dämlich, um blau zu machen. Ich gehe davon aus, dass ich vor Jahren in der Oberstufe meines verträumten Gymnasium genug "Blau-Stunden" für mein ganzes Leben angesammelt habe.
Nun habe ich eigentlich jede Menge Dinge, die ich pflanzen, anschieben und nachvollziehen muss, aber meine bisherige Tagesleistung war ein dämlicher, viel zu langer Kommentar in zuggermuddis Blog und ausgiebigste Lektüre anderer Blogs.
Mittwoch, 03.08.2005
Padre, der Partymacher!

Ja, es ist wahr: Padre ist Party-Löwe, Tanzbein-Schwinger, Sektkübel-Besteller, Mädchen-Magnet, Posing-King, Club-Aufmischer.
Vor lauter heißen Latinsounds aus den Amps, vor lauter schwitzenden und ekstatisch tanzenden Leibern, vor lauter Großstadtdschungel konzentriert auf einem gebonerten Parkett, musste sich Padre Sektflaschenweise die Kante geben. Gott sei Dank hatte er nicht auf eine kleine Ration Zigarren aus seinem Humidor verzichtet, Frauen lieben diesen weißen Rauch, der nach Macht stinkt
Samstag, 30.07.2005
8 o'clock in the morning
Es ist einfach unglaublich. Ich bin heute um 7.35 Uhr aufgewacht und war sofort fit wie Joschkas Turnschuh. Und zwar erholt-fit, nicht koffein-fit, da liegt ein qualitativer Unterschied. Ich frage mich ernsthaft, warum ich die ganze Woche über verdammte Probleme hatte, wach zu werden und mich beim Aufstehen immer wie ein betäubter Elefant über die Kante meines Ikea-Betts namens Malm rollen musste, um irgendwie von der Matratze zu kommen. Jetzt bin ich also wach und spaziere durch die leere Netzwelt wie Herr Lehmann sonntags morgens über den Lausitzer Platz.
Freitag, 29.07.2005
Einmal, bei Rock am Ring - oder: Ich und Collien Fernandez!
Padre und sein Fotograf waren mal wieder als akkreditierte Presse bei Rock am Ring 2005. Ist eigentlich immer ganz lustig, nette Presselounge, Backstage-Pässe, Festival-Feeling mit Rückzugmöglichkeit und reserviertem Parkplatz direkt vor dem Dorint Hotel.
Auch wenn ich das Festival als Besucher kenne (1993 bin ich fast im Schlamm versunken, war aber egal, weil sturz betrunken und stock bekifft und wollte mein Zelt ohnehin nicht mehr mit nach Hause nehmen) - mittlerweile ist mir das schon lieber, wenn ich Metallica und Co. von der VIP-Terasse betrachten kann und nebenbei auf 80.000 schwitzende, dreckige, alkoholisierte, headbangende, gegen die Wände pissende, lallende und gröhlende Besucher herunter schaue, anstatt mit ihnen eins zu werden.
Einen Schritt nach Rechts zum Bitburger-Stand (ok, ist nicht ganz meine Sorte, aber egal, wenn der 0,3er Becher nur 1 Euro kostet) und ein Schritt nach Links zum Würstchen-Stand, unverbauter Blick genau auf die Centerstage - natürlich alles nur für Presse und VIPs - d.h. gepflegt saufen, aber nichts kaputt machen.
Just gegen 20.30 Uhr am Samstag des Festivals trifft es sich dann, dass Padre genug von der Arbeit hat und zum gemütlichen Teil des Happenings kommen will. Notebook, Foto, etc. ins Hotel gebracht und mit leichter Kampfmontur zurück zur donnernden Musik.
Freitag, 22.07.2005
Urlaub = Ficken

Ein unlängst dem Teenager-Alter entsprungenes Babe (Modell "Sportstudentin will
Kuchen am Morgen

Mittwoch, 20.07.2005
Achtung, kein Witz!
Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich darüber lachen. Ein kleines Fundstück aus der unendlichen Web-Landschaft
(gesehen bei mundgeblasen):
Zitat:
Münchener Universität will einen Professor wegen einer Witzseite im Internet feuern
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Doch in München an der Universität und besonders beim dortigen ASTA hört beim Humor der Spaß ziemlich schnell auf. Diese Erfahrung macht jedenfalls derzeit Andreas Hejj, außerordentlicher Psychologie-Professor an der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität, der auf seiner privaten (!) Homepage Witze veröffentlicht hatte, die ihm jetzt womöglich die Lehrbefugnis kosten könnten ...
Dienstag, 19.07.2005
Bin ich wirklich so böse?
Anti-Merkel-T-Shirt-Entwürfe
MC Winkel ruft auf zum Boykott von Mudder Merkel! Geht auf seinen Blog und informiert Euch über die zahlreich eingegangenen Shirt-Entwürfe:
MC Winkel - Sag' nein zu Mudder Merkel.
Meine zwei Entwürfe rangieren höchstwahrscheinlich unter den Top-3 aller Einsendungen, MC Winkel ist nur zu diplomatisch, um das in seinem Blog so zu schreiben. Die anderen könnten ja beleidigt sein. Verstehe ich, deswegen sag ich es hier, in meinem Blog. Nein, ich bin nicht hochmütig. Oder neidisch.


Mittwoch, 06.07.2005
Noch ein Eintrag ins Blog-Tagebuch
Ich habe gerade ein Projekt abgeschlossen. In den letzten 48 Stunden habe ich insgesamt 5 Stunden geschlafen. Der Kunde ist zufrieden. Ich bin müde. Das konnte ich jetzt nur schreiben, weil ich mich durch den ersten Eintrag in meinem Blog-Tagebuch selbst inspiriert habe. Gut, gell? Ich weiß. Gehört zum Job. Bin Vollprofi. Kann gar nicht mehr aufhören zu schreiben. Sind schon 376 Zeichen inklusive Leerzeichen bis zu dem Punkt, an dem ich diese Zahl hier hingeschrieben habe. Wenn Ihr den Rest vom Satz noch mitzählt, sind es sogar 475 Zeichen inklusive Leerzeichen. Da ich von Euch kein Zeilengeld bekomme, werde ich jetzt hier Schluß machen. Feierabend. Morgen geht's weiter im Laufrad.
Erster Eintrag ins Blog-Tagebuch (für heute)
Hier steht ein Blindtext. Hier steht ein Blindtext. Hier steht - ein Blindtext!
Mittwoch, 29.06.2005
Schatzi und das Motorrad, das noch beim Händler steht

Fan-Post
Freitag, 24.06.2005
Ich, Penamil No. 6, Beck's Green Lemon und Buena Vista Social Club!

Kostenlose Flugticket-Annahme!

Saddam Hussein: Roman kommt in arabischen Buchhandel
Saddam Husseins jüngster Roman kommt in arabischen Buchhandel
Amman (AFP) - Ein dem irakischen Ex-Machthaber Saddam Hussein zugeschriebener Roman soll in Kürze in die Buchhandlungen der arabischen Welt kommen. Das arabischsprachige Werk "Ichrudsch minha ja malun" ("Raus hier, Verdammter!") werde ab nächster Woche zu kaufen sein, berichtete am Donnerstag die jordanische Zeitung "El Arab el Jaum", die auch ein Bild des Bucheinbands zeigte. In der Geschichte gehe es um einen Bösewicht namens Haskil, der den Herrscher eines Dorfes stürzen will, dann aber von einem arabischen Krieger und der Tochter des Herrschers geschlagen wird.
[via: Saddam Husseins jüngster Roman kommt in arabischen Buchhandel - Der Irak-Konflikt - Yahoo! Nachrichten]
Donnerstag, 23.06.2005
Studentische Umfrage für WOW-Spieler
Ich habe vorhin einen Link von einem Gildenmate bekommen es geht um eine studentische Umfrage zum Thema MMORPG und Emotes. Ich finde wir sollten das mal ausfüllen. Würde mich freuen wenn ihr das auch macht, denke mal sie brauchen es für eine Arbeit.Die Umfrage ist recht interessant, möchte sie hiermit unterstützen ...
[via: Living in WoW Blog]
World of Warcraft - Suchtspiel
Ich will Urlaub!
Will.
Urlaub.
Wir sind 5 Leute im Büro und morgen fahren zwei in Urlaub nach Portugal. Die Woche darauf fahren die anderen zwei in Urlaub nach Ägypten. Ich fahre nicht in Urlaub. Es ist heiß. Ich habe keine Lust zu arbeiten. Ich fahre nicht in Urlaub. Es ist heiß. Scheiße.
Riesiges Eis am Stiel überschwemmt Manhattan
New York (AP) Das größte Eis am Stiel der Welt hat der New Yorker Hitze nicht standgehalten. Der fast acht Meter hohe und 17,5 Tonnen schwere Block aus Erdbeer-Kiwi-Saft schmolz am Dienstag in Manhattan schneller als erwartet und trieb erschreckte Passanten vor sich her. Die Feuerwehr sperrte mehrere Straßen.
[via: Riesiges Eis am Stiel überschwemmt Manhattan - Big Apple - Nachrichten aus New York City - Yahoo! Nachrichten]
Beichte deine Sünden - Online!
PostSecret is an ongoing community art project where people mail-in their secrets anonymously on one side of a homemade postcard.Ein neu entdeckter US-Blog, der zu meinem absoluten Liebling werden könnte! Hier hat jeder die Möglichkeit, seine Sünden ganz anynom in Form einer selbstgemachten Postkarte zu beichten. Besonders gut finde ich das Geständnis eines Bloggers, ein am Toilettenboden seiner Schule festgebackenes Bonbon essen zu wollen.
[via: PostSecret]
Für alles andere gibt's die Mastercard!
Es begab sich eines Morgens, dass eine junge Autofahrerin etwas spät auf ihrem Arbeitsweg war und schließlich 10 km/h zu schnell fuhr. Als sie unter einer Brücke durchbrauste, hatte sie das Unglück, von einem Polizisten mit einer Radarpistole erwischt zu werden. Der Beamte winkte sie herüber. Mit dem klassischen, selbstgefälligen Grinsen - welches wir alle so sehr zu schätzen wissen - fragte er sie:
Letztes Jahr auf Sardinien

Mittwoch, 22.06.2005
Weiblicher Orgasmus: Sklave der Gene?
Geht's oder geht's nicht? Der weibliche Orgasmus ist bekanntermaßen störanfällig; viele Frauen kommen nur selten oder gar nicht zum Höhepunkt. So verbreitet das Phänomen ist, so rar sind die Erkenntnisse über seine Ursachen. Bislang machen die meisten Erklärungsansätze kulturelle, religiöse oder psychologische Faktoren für die Störung der weiblichen Orgasmusfähigkeit verantwortlich - der Rolle des Partners wurde indes erstaunlicherweise weit weniger Einfluss zugeschrieben. Britische Forscher rollten das Feld nun von einer ganz anderen Seite auf und stießen dabei auf eine neue Frage: "Gen's" oder "Gen's" nicht?
[via: Weiblicher Orgasmus: Sklave der Gene? - Yahoo! Nachrichten]
Das ist mir doch glatt einen Spontan-Eintrag in meinem Blog wert: Orgasmus-Schwierigkeiten bei Frauen liegen an den Genen. Ist Euch allen klar, was das bedeutet? Revolution! Frustrierte und zu Unrecht verdächtigte Männer erheben sich aus der Asche des Höllenfeuers!
George Clooney wieder solo
Hollywood-Beau George Clooney und seine bisherige Freundin, das britische Model Lisa Snowdon, haben sich getrennt. Das meldet die britische Boulevard-Zeitung "Daily Mirror". Die Beziehung sei an den getrennten Wohnsitzen der beiden Stars gescheitert.
[via: Promi-Trennung: George Clooney wieder solo - Panorama - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten]
Endlich! Jede Menge Hollywood-Schauspieler erfreuen sich daran, bei mir auf der Beliebtheitsskala ganz oben zu stehen. Georg Clooney (oder auch Schorsch, wie ich ihn manchmal nenne) gehört ebenfalls dazu. Nun hat er sich endlich mal von dieser Schabracke getrennt - nicht, dass ich ihm keine Beziehung gönne, aber das war einfach keine Frau für einen Mann mit Stil!
Ich bin wieder zurück!
Freitag, 24.12.2004
habt ihr das gewusst??
aber jetzt mal im ernst: wusstet ihr, dass der weihnachtsmann - so wie wir ihn kennen und lieben - auch eine erfindung von coca cola ist? ich meine, ganz unbekannt ist das nicht und der ein oder andere aufmerksame surfer wird das schon mal herausgefunden haben. ich frage mich nur: was ist denn dann noch wirklich echt im leben? der weihnachtsmann ist von coke, der kalte krieg von den illuminaten, bausparverträge sind nun doch ziemlich cool, eigelb ist nun doch nicht schlecht für den cholesterinspiegel, sadam hatte überhaupt keine atombombe (b.t.w. - wo ist der eigentlich und warum interessiert das niemanden??) und der schöne französische wein auf meinem schreibtisch wurde in deutschland abgefüllt.
heute ist weihnachten, das fest der liebe. macht was draus.
[via: magazinUSA.com - Inside Themen - Das Kostüm des Weihnachtsmannes]
Donnerstag, 23.12.2004
gedanken zum feierabend
so, ich mache für heute feierabend. was aber soll ich heute mit dem abend machen? fernsehen? könnte eventuell "roter drache" ansehen, auf premiere kommt das.
[via: Tagesprogramm auf TV Spielfilm]
oder mein buch weiterlesen? es ist ziemlich spannend, von tom clancy. aber irgendwie fallen mir in letzter zeit nach einer halben stunde lesen die augen zu. vielleicht sollte ich nicht im bett lesen? vielleicht sollte ich mir noch schnell ein neues buch kaufen?
[via: amazon.de - mein favorite online bookstore!]
ich glaube, ich geh ins bett. schlafen. morgen ist weihnachten.
kleine scharfe schwester
Ihre jüngere Schwester. Sie ist 20 Jahre alt, trägt Minis und weit ausgeschnittene T-Shirts. Immer wenn sie in meiner Nähe ist, gestattet sie mir Einblick in ihre Unterwäsche und in ihren Ausschnitt. Das macht sie bei niemandem sonst, nur bei mir.
Eines Tages rief mich die kleine Schwester an, um mit mir einen Termin abzumachen. Sie wollte über die Planung der Hochzeit und die Gästeliste sprechen. Als ich bei ihr ankam, war sie alleine zu Hause. Sie flüsterte mir ins Ohr, sie wolle nur ein einziges Mal vor der Hochzeit mit mir schlafen. Wirklich nur ein einziges Mal. Sie sei total scharf auf mich. Niemand würde je davon erfahren, danach würde sie wieder die brave kleine Schwester sein. Ich war total schockiert. Sie sagte, sie würde jetzt die Treppe hochgehen. Wenn ich es ebenso wie sie wolle, solle ich ihr einfach ins Schlafzimmer folgen. Oben angekommen warf sie mir ihr Höschen entgegen und verschwand im Schlafzimmer. Ich sagte kein Wort, verließ das Haus und ging zu meinem Auto. Draußen tauchte auf einmal mein zukünftiger Schwiegervater auf, umarmte mich und sagte in Tränen: "Wir sind so glücklich, dass du unseren kleinen Test bestanden hast. Wir können uns keinen besseren Mann für unsere Tochter wünschen. Willkommen in der Familie".
Die Moral dieser Geschichte?
Bewahre deine Kondome immer im Auto auf...
glückstag für eine frau
morgenröte
es ist unartig nass-kalt-grau auf der anderen seite des fensters und ich habe noch ein paar stunden im büro vor mir, die sich wie käse in der microwelle ziehen werden.
auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass ich nicht der einzige blogger in dieser welt bin, möchte ich fast wetten, dass du dir gerade diesen text durchliest. oder wahrscheinlich eben deshalb auch der einzige sein wirst.
wie auch immer, alles andere kommt zu einem späteren zeitpunkt. vielleicht schon bald, in 5 minuten oder so ...